Ermittlung der Überschwemmungsgrenzen der Ilme

Hydraulische Berechnungen und Vorplanung für 2 Hochwasserrückhaltebecken.

Das Einzugsgebiet der Ilme, einem Nebenfluss der Leine, war in der Vergangenheit mehrfach durch Hochwasser betroffen, zuletzt im Jahr 1998.

Mit Hilfe des bestehenden N-A-Modells der Leine bis zum Pegel Herrenhausen/Hannover (Aeo = 5304 km²) wurde durch Verfeinerung der Teilflächenaufteilung die hydrologischen Randbedingungen für das Einzugsgebiet der Ilme (Aeo = 230 km²) ermittelt. Für das HQ100 wurden über eine hydraulische 1-d-Wasserspiegelberechnung und Verschneidung mit dem DGM im 12,5 m Raster das Überschwemmungsgebiet dargestellt.

In einer weiteren Bearbeitungsstufe wurde die Wirkung unterschiedlicher Hochwasserrückhaltebecken auf den Hochwasserabfluß nachgewiesen. In der dritten Bearbeitungsstufe wurde die Vorplanung für 2 Hochwasserrückhaltebecken durchgeführt.

Leistungen:

  • Niederschlag-Abfluß-Modell der Leine bis zum Pegel Herrenhausen/Hannover (Aeo = 5304 km²), verfeinert für das Einzugsgebiet der Ilme
  • 1-dimensionale Wasserspiegelberechnungen über 20 km
  • Ermittlung der Überschwemmungsgebietsgrenzen durch Verschneidung des DGM mit der berechneten Wasserspiegellage
  • Hydrologischer Nachweis der Wirkung unterschiedlicher Hochwasserrückhaltebecken auf das Abflussgeschehen (regional und überregional)
  • Vorplanungen für 2 HRB